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Wer weiß heute noch, was der eigentliche Anlass ist, Ostern zu feiern? Vor allem Kinder wissen meist nicht mehr, was eigentlich dahinter steckt. Fragt man sie, werden die meisten wohl antworten: „Da kommt der Osterhase“ oder „Da gibt es Ostereier und Schokohasen“ oder ähnliches …

Genau wie Weihnachten, ist auch Ostern heutzutage in erster Linie eine kommerzielle Angelegenheit. Ob man nun gläubig ist oder nicht, ist es durchaus interessant zu wissen, welchen Hintergrund Ostern hat, einmal etwas mehr über unsere Bräuche und Feste zu erfahren.

Nach dem Neuen Testament hat Jesus den Tod am 3. Tag überwunden (dem ersten Tag der Woche), da an diesem Tag das Grab Jesu leer aufgefunden wurde. Laut der Bibel fielen die Heilsereignisse in eine Pessachwoche und so bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Festes auch das Osterdatum. Ostern wird immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Nach dem Gregorianischen Kalender also frühestens am 22. März und spätestens am 25. April. In diesem Jahr haben wir so ein spätes Ostern. Am 24. April ist Ostersonntag.

Ursprünglich wurde Ostern als Einheit von dem Leidensgedächtnis und der Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen. Später erstreckte sich das Osterfest auf einen längeren Zeitraum. Auch heute noch verteilt sich das Osterfest auf mehrere Tage, vom Karfreitag (Tag der Kreuzigung) über den Karsamstag (Tag der Grabesruhe) bis zum Anbruch der neuen Woche, der Ostersonntag (Auferstehung). Damit beginnt dann die österliche Freudenszeit (Osterzeit), die exakt 50 Tage bis einschließlich Pfingsten andauert.

Und, woher kommt nun der Name Ostern, der in Deutschland gebräuchlich ist?

Ostern ist altgermanischen Ursprungs und eng verknüpft mit der Himmelsrichtung Osten, wo die Sonne aufgeht. Da im Christentum der Ort der aufgehenden Sonne als Symbol des auferstandenen Jesus Christus betrachtet wird, verwundert es auch nicht, dass diese Bezeichnung für das Auferstehungsfest Christi, also Osten/Ostern, den Weg ins Christentum fand.

Viele der heutigen Bräuche zu Ostern werden übrigens auf „heidnische“ (germanische und keltische) Ursprünge zurückgeführt, wie zum Beispiel die Osterfeuer.

Möchten Sie Ihren Kindern die österlichen Bräuche auf anschauliche Weise näher bringen, unsere Empfehlung, das Buch: „Österliches Brauchtum den Kindern erklärt“.

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Die Erstkommunion ist meist für die ganze Familie ein großes Fest. Außer den Eltern sind in der Regel  die Paten und oft auch nahe und ferne Verwandte anwesend. Dem Kind soll dieser besondere Tag natürlich möglichst lange in guter Erinnerung bleiben. Ein passendes Geschenk zur Kommunion ist dabei natürlich hilfreich und einfach eine feine Geste.

Besonders schön ist es, wenn die Geschenke dem jungen Menschen die Bedeutung dieses besonderen Tages vermitteln, einen Bezug zu diesem wichtigen Fest haben und sie möglichst ein Leben lang begleiten. Nun ist es nicht immer leicht etwas zu finden, das sowohl den Kindern gefällt und auch gerne getragen bzw. benutzt wird.

Beliebt und sinnvoll sind zum Beispiel Kinderkreuze aus Holz, farbenfrohe Schmuckkreuze, Kreuzanhänger und Schutzengel. Aber auch Kind gerechte Bücher zum Thema, Spiele, die den Glauben vertiefen, die Entwicklung des Kindes fördern, sind eine gute Idee.

In unserem Shop finden Sie eine große Auswahl an verschiedenen Geschenkideen mit den Symbolen der Sakramente.

Mehr zur Bedeutung der einzelnen Symbole lesen Sie in unserem Beitrag „Symbole zur Erstkommunion und ihre Bedeutung“.

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Wie bereits in unserem letzten Beitrag beschrieben, kann es hilfreich sein, Bilder und Symbole in der Vorbereitung zur Erstkommunion zu verwenden. Mit Geschichten, Rätseln und Spielen, die sich mit der christlichen Symbolik beschäftigen können sich die Kinder leichter mit dem Glauben identifizieren.

So werden z.B. die Menschen/Gläubigen als Schäfchen bezeichnet und Jesus ist der (Gute) Hirte. Also Beschützer, Vorbild und Hüter für die Menschen. Denn nicht immer ist der Lebensweg einfach und klar. So heißt es denn auch, Gott lässt niemanden im Stich, er ist immer für Dich da.

Oft verwendete Symbole zur Erstkommunion sind der Kelch und das Brot. Sie stehen für das letzte Abendmahl Jesus. Er bat seine Jünger zu sich, um mit ihnen Brot und Wein zu teilen. Übertragen auf die Kommunionskinder, sollen sie zu Jesus kommen, um mit ihm das Brot zu teilen.

Weitere typische Symbole sind das Weizenkorn bzw. die ähre. Sie stellen das Grundnahrungsmittel dar, welches der Mensch der Natur abgewinnt, ohne sie allerdings zu zerstören. Brot bedeutet Leben, nicht Hungern zu müssen. – Hier wäre z.B. ein schöner Ansatz für die aktuelle Ernährungslage vor allem in den armen Ländern der Welt. Durch die Ausbeutung der Natur, der Ressourcen könnten wir bald vor einem großen Problem stehen.

Besonders beliebt und häufig verwendet wird der Fisch. Der Fisch ist ein weit verbreitetes Bildmotiv, das vor allem in den letzten Jahrzehnten immer häufiger verwendet wird und sogar auf PKWs zu finden ist. Der Fisch wurde bereits vor rund 2000 Jahren als Zeichen von den UrChristen benutzt. Die altgriechische Übersetzung für Fisch ist Ichtys und bedeutet so viel wie: Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter.

Ebenfalls sehr beliebt, wohl auch, weil Kinder Buntes einfach besonders mögen, ist der Regenbogen. Der Regenbogen steht für die Verbundenheit zwischen Gott und den Menschen. Die Kinder kommen mit dem Sakrament der Erstkommunion Jesus ein Stück näher und sollen so die Verbundenheit zu ihm durch den Regenbogen spüren.

Am weitesten verbreitet ist natürlich das Kreuz und von großer religiöser Bedeutung. Die waagrechte Linie steht für die Erde, die senkrechte Linie verweist auf den Himmel. Das Kreuz soll also die Verbindung zwischen Himmel und Erde darstellen. Zugleich steht das Kreuz für Frieden und Erlösung.

Wären noch der letzte und erste Buchstabe des griechischen Alphabets: Alpha und Omega. Damit wird symbolisiert, dass Gott das Allumfassende darstellt. Er ist der Anfang und das Ende.

Auch der Weinstock/Reben, die Raupe bzw. der Schmetterling, der Lebensbaum und das Wasser sind in der Symbolik zur Erstkommunion zu finden. Die Raupe bzw. der Schmetterling steht für die Verwandlung, die Wiedergeburt bzw. Auferstehung. Währende der Lebensbaum nach dem Verständnis des neuen Testaments den Weg und die Wahrheit und das Leben symbolisieren soll.

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Meist wird „nur“ von Kommunion gesprochen, gemeint ist jedoch die Erstkommunion (im Rheinland auch Kinderkommunion genannt). Das Wort Kommunion kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie „Gemeinschaft“.  Frei interpretiert, die Aufnahme in die christliche Glaubensgemeinschaft.

Die Erstkommunion in der katholischen Kirche ist meist sehr festlich gestaltet. Das Besondere, die Kinder nehmen an diesem Tag zum ersten Mal das Altarsakrament in Empfang. Zusammen mit der Taufe und der Firmung ist die Erstkommunion eines der Sakramente, mit der die Kinder in die katholische Kirche aufgenommen werden.

Bevor die Kinder die Erstkommunion empfangen dürfen, werden sie  darauf vorbereitet. Die Vorbereitung umfasst theoretische und praktische Elemente zur Einführung in den christlichen Glauben, wie den Kommunionsunterricht und auch den Empfang des Bußsakraments. Die Vorbereitung kann sowohl durch die Eltern als auch durch die Kirche erfolgen. Meist sind es kleine Gruppen, die von sog. Katecheten oder Eltern geleitet werden. Die Dauer der Vorbereitung variiert. Sie kann länger als ein Jahr dauern oder auch nur einige Tage. Teilweise werden auch spezielle Gottesdienste zur Vorbereitung angeboten.

Früher wurde die Erstkommunion im Alter zwischen 12 und 14 Jahren begangen, was meist mit der Schulentlassung zusammen fiel. Heute ist ein Alter von sechs bis zwölf Jahren üblich. In Deutschland sind die Kommunionkinder meist im dritten Schuljahr.

Als Termin für die Erstkommunion ist der Sonntag nach Ostern (Weißer Sonntag) weit verbreitet. Teilweise findet sie auch am Ostermontag, am 1. Mai oder auch an Christi Himmelfahrt statt. Grundsätzlich aber immer im April oder Mai.

In evangelisch-lutherischen Kirchen ist die Erstkommunion nicht üblich. In der Regel dürfen die Jugendlichen erst bei ihrer Konfirmation das erste Mal am Abendmahl teilnehmen.

Link-Tipps: „Bedeutung der Erstkommunion“  …  Geschenkideen und mehr zur Erstkommunion.

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