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Posts Tagged ‘freundschaft’

In vielen Kulturen gilt der Kuss als besonderer Ausdruck von Liebe, Freundschaft und Anerkennung. Jedoch ist die Bedeutung des Kusses, vor allem Küsse in der Öffentlichkeit, sehr unterschiedlich.

In der westlichen Kultur ist der Kuss meist Ausdruck von Liebe und Zuneigung. In vielen europäischen Ländern, wie zum Beispiel in Frankreich, Italien, Griechenland, Polen oder auch in der Türkei und in Argentinien ist es zum Beispiel üblich sich zur Begrüßung zu küssen. In manchen  Kulturkreisen ist diese Form der Begrüßung auf den Familienkreis beschränkt. In anderen wiederum auch unter Bekannten, Freunden üblich. Auch in Teilen Süddeutschlands ist das „Küsschen“ unter Freunden, Bekannten verbreitet.

Als möglichen Ursprung des Kusses sehen manche Wissenschaftler die Tatsache, dass  bei Menschenaffen und einigen noch ursprünglich lebenden Völkern beobachtet werden kann, dass Mütter vorgekaute Nahrung von Mund zu Mund an ihre Jungen abgeben. Das Berühren der Lippen wird allgemein als angenehm empfunden, was vermutlich damit zusammenhängt, dass Lippen eine besondere lebenswichtige Bedeutung haben, sind sie doch eng mit der Nahrungsaufnahme verknüpft.

Eine weitere Erklärung, warum der Kuss, das Küssen eine so große Bedeutung hat, ist sicher, dass an den Lippen besonders viele Nervenenden für den Tastsinn vorhanden sind, sowie Sinneszellen für den Wärmesinn. So liegt es nahe, dass Mund-zu-Mund-Berührungen intensive Gefühle hervorrufen können. Pheromone, die beim Küssen ebenfalls übertragen werden, können für eine Steigerung der Lust sorgen.

Der erste Kuss eines verliebten Paares, ist etwas ganz Besonderes, ein wichtiger Wendepunkt am Anfang einer (möglichen) Beziehung. Denn der Kuss ist ein Symbol für eine starke Verbindung, Vertrauen und Anziehung.

Zur Weihnachtszeit ist es in vielen westlichen Ländern Brauch, Paare, die sich unter einen Mistelzweig stellen, dass sie sich küssen. Es heißt, das Paar bleibt dann zusammen.

Kussspiele: Anfang des 19. Jahrhunderts war das Küsse(r)raten ein beliebtes Spiel. Oder, vor allem bei Jugendlichen beliebt, das Flaschendrehen auf Partys.

Religiöses: Paulus schrieb an die Korinther: „Zuletzt, liebe Brüder, freut Euch, lasst Euch zurechtbringen, lasst Euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit Euch sein. Grüßt Euch untereinander mit dem heiligen Kuss.“ 2 Kor 13,11+12. Weiterhin kannte man in der alten christlichen Kirche den Friedenskuss als ein Zeichen der Versöhnung. Und in der griechischen Kirche ist z.B. der Osterkuss üblich.

Einen geheuchelten Kuss oder unehrlichen Kuss, in dem sich statt Freundschaft Feindschaft/böse Absichten verbergen, wird als „Judaskuss“ bezeichnet.

Im Mittelalter wurde mit einem Kuss die Abhängigkeit zwischen Lehensherren und Untergebenem besiegelt und der Verlobungskuss hatte seinerzeit eine rechtlich bindende Wirkung. Der Kuss war also seinerzeit von großer Bedeutung.

Auch in Märchen spielt der Kuss oft eine wichtige Rolle, man denke nur an Dornröschen oder Der Froschkönig. Natürlich findet sich auch in zahlreichen literarischen und filmischen Werken der Kuss als ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt wieder.

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Der Ginkgo ist ein hoch interessantes Gewächs, sowohl botanisch als auch in der Symbolik.

Der Ginkgo hat – in der Pflanzenwelt einzigartig – zweigeteilte Blätter und ist zweihäusig. Seine besondere Bedeutung im kulturellen Bereich hat er vor allem der chinesischen Philosophie zu verdanken. Das zweigeteilte Blatt steht als Symbol für Yin und Yang. Die schlanke, auf-
strebende Wuchsform symbolisiert das Yang und die fächerartigen Blätter stehen, aufgrund ihrer Form, für das Yin. Zudem ist der Ginkgo sehr langlebig, widerstands- und anpassungsfähig, was weiterhin zu seiner Beliebtheit beige-
tragen hat. So verwundert es nicht, dass er u. a. auch gerne als Tempelbaum gepflanzt wird. Er wird als kraftspendend und lebensverlängernd verehrt.

Auch Goethe war dem Zauber des Ginkgo erlegen. So verfasste er sogar ein Gedicht zu seinen Ehren. Er sah den Ginkgo als Sinnbild für Freundschaft.

Welche Wirkung und Kraft der Ginkgo auch haben mag, ob er tatsächlich das Leben verlängern kann oder nicht, eines können sicher viele Menschen be-
stätigen: „Der Glaube kann Berge versetzen“.  Natürlich nicht im direkten Wortsinn, aber der Glaube hat schon so manches bewirkt. Eine kleine Ge-
schichte dazu:

Eine Mutter war ganz und gar nicht zufrieden mit ihrer Tochter. Sie war gerade in einer schwierigen Phase. Heute lebensfroh und sprühend vor Energie. Mor-
gen tief betrübt und auf Kollisionskurs. Früher verstanden sie sich einmal blendend. Und die Mutter wünschte sich so sehr, dass ihre Tochter wenigstens wieder ein bisschen so wie früher wurde. Einfach nur ein bisschen ausgegli-
chener, ein wenig an ihre Umwelt angepasst. Eine Freundin erzählte ihr vom Ginkgo. Welche Wirkung er haben kann. So kam sie auf die Idee, ihrer Tochter etwas schönes zu schenken. Ihr eine Freude zu machen. Vielleicht würde sie so wieder einen Draht zu ihr bekommen. Sie fand eine wunderschöne Halskette mit einem Ginkgoblatt.

Hübsch verpackt mit ein paar Zeilen dazu, stellte sie das Geschenk auf das Bett ihrer Tochter, so dass sie es gleich sah, wenn sie in ihr Zimmer ging. Sie kam nach Hause und ging wie üblich sofort in ihr Zimmer. Die Mutter wartete ge-
spannt. Nach einiger Zeit kam ihre Tochter mit einem zaghaften Leuchten in den Augen in die Küche. Umarmte die Mutter wortlos und murmelte ganz verlegen „Danke“. Von diesem Tag an trug sie die Halskette. Ob es nun der Ginkgo war oder der Glaube an die Kraft des Ginkgo’s, von diesem Tag an verstanden sich Tochter und Mutter wieder fast wie früher und Spannungen und Stimmungs-
schwankungen hatten deutlich abgenommen. Ginkgoschmuck bei Motivationsgeschenke.de

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