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Archive for the ‘Engel & Schutzengel’ Category

Den Anfang dürfte eine im Jahre 452 dem Christophorus geweihte Kirche in Chalkedon genommen haben. Im europäischen Raum gibt es heute mehrere Tausend Kultorte an denen auch der heilige Christophorus verehrt wird.

Im Mittelalter stellte man Christophorus an Wänden von Kirchen und Häusern großformatig dar, so dass sein Bildnis selbst von größerer Entfernung gut wahrgenommen werden konnte. Damals glaubte man, wenn man morgens sein Konterfei betrachtete, ist man bis zum Abend beschützt vor einem plötzlichen Tod.

Christophorus zählt zu den Vierzehn Nothelfern. Neben dem bereits erwähnten Schutz vor einem unerwarteten Tod gilt bzw. galt er als Patron des Verkehrs, der Furten und Bergstraßen, der Flößer, Fähr- und Seeleute, Schiffer, Kraftfahrer, Pilger und Reisenden, Luftschiffer, Zimmerleute, Buchbinder, Hutmacher, Färber, Lastenträger, Bergleute, Gärtner und Obsthändler, der Kinder, gegen die Pest und andere Seuchen, gegen Feuer- und Wassergefahren, Dürre, Unwetter und Hagel, gegen Augenleiden, Zahnschmerzen und Wunden.

Christophorus, Schlüsselanhänger, SchutzpatronHeute wird der Heilige Christophorus vor allem als Schutzpatron für alle Reisenden verehrt. So werden gerne Plaketten mit Darstellungen des Heiligen (mit dem Jesuskind auf den Schultern) am Armaturenbrett von Fahrzeugen befestigt, damit der Fahrer einerseits beschützt ist und gleichzeitig auch an seine Verantwortung erinnert werden soll, umsichtig zu fahren.

Der Name Christo-Phorus kommt aus dem Griechischen und bedeutet Christus-Träger. Interessant vielleicht noch, dass alle deutschen Rettungshubschrauber  „Christoph“ heißen.

Früher gab es sogar einen Feiertag zu Ehren des heiligen Christophorus, der heute aber nicht mehr begangen wird. Die katholische Kirche sieht seine historische Existenz als unsicher an, dennoch blieb der Gedenktag (24. bzw. 25. Juli – je nach Region, Religion) im deutschen Regionalkalender erhalten.

>>> Lesen Sie im nächsten Beitrag über einen besonderen deutschen Wallfahrtsort, der auch den heiligen Christophorus „beheimatet“.

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Ob Christophorus wirklich existierte oder nur eine Legende ist, ist nicht eindeutig zu klären. Im Verzeichnis aller Heiligen (Martyrologium romanum) wird ein Märtyrer namens Christophorus genannt, allerdings fehlen biografische Angaben. Bekannt sind zwei Legenden, die sich um sein Leben ranken.

Östliche Quellen sprechen von Reprobus, der ein Riese mit Hundskopf gewesen sein soll. Diese Annahme könnte allerdings auf einem Überset-
zungsfehler einer Handschrift aus dem Lateinischen zurückzuführen sein. Er soll laut diesen Quellen in Lykien 48.000 Menschen bekehrt haben und später vom König zum Tode verurteilt worden sein. Das Blut, das bei seiner Hinrichtung vergossen wurde, soll heilende Wirkungen gezeigt und auch den König bekehrt haben.

Westliche Quellen nennen ihn Offerus. Auch hier wird von einem Riesen gesprochen, der durch seine Größe alle erschreckte. Offerus war der Legende nach auf der Suche nach dem mächtigsten aller Herrscher, dem er dienen wollte. Jedoch wurde er nicht fündig, denn allen Herrschern gleich war, dass deren Macht immer begrenzt war. Eines Tages jedoch begegnete er einem frommen Einsiedler, der ihm dazu riet er solle nur Gott dienen.

Nun wusste er aber nicht wie er Gott dienen soll, was er tun soll. Der fromme Mensch wies ihm den Weg. Seine überragende Größe solle er als Gottes Wille betrachten und von nun an als Fährmann Reisende über einen Fluss tragen und diesen Dienst als Willen Gottes betrachten.

So kam es, dass Offerus eines Tages ein Kind auf seine Schulter nahm, um es über den Fluss zu tragen. Anfangs schien das Kind sehr leicht zu sein, jedoch wurde es mit zunehmender Tiefe des Flusses immer schwerer. In der Mitte angelangt, sagte Offerus zu dem Kind, dass es so schwer sei, als müsste er die Last einer ganzen Welt tragen. Nun offenbarte das Kind, das es Jesus ist, und er ja wüsste, dass er die Last der ganzen Welt zu tragen hätte. Als Offerus am anderen Ufer ankam, sagte Jesus zu ihm: „Du hast den Christ getragen, von jetzt an darfst du Christophorus heißen.”

Diese Fassung der Legende wurde populär und ist auch schriftlich überliefert durch die  Legenda Aurea (eine im 13. Jahrhundert verfasste Sammlung von Traktaten zu Kirchenfesten).

>>> Lesen Sie im nächsten Beitrag: Christophorus – Der Heilige.

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Was sind Engel? In den meisten Kulturen und zu den meisten Zeiten haben Menschen versucht, jene Wesen darzustellen, die sie nicht direkt sehen konnten, deren Existenz sie aber fühlten. Wesen, die den Menschen zugetan sind und sie beschützen, inspirieren und auf ihrem irdischen und spirituellen Weg begleiten.

Auch heute noch haben Engel für viele Menschen eine Bedeutung. Blickt man in die Regale der Buchläden, kommt man ins Staunen ob der Fülle an Literatur, die sich einem bietet. Woran liegt das?

In Engelseminaren ist immer wieder die Berührtheit der Menschen zu erleben. Oft sind es Menschen, die immer schon eine vage Ahnung von der Präsenz ihrer liebevollen, spirituellen Begleiter hatten. Wird ihnen durch mediale Botschaften oder im Gespräch mit Kursteilnehmer/innen klar, dass andere ganz ähnliche Erfahrungen machen, löst sich das Band der Zurückhaltung und Unsicherheit und gibt einer inneren Öffnung Raum. Die Menschen beginnen wieder, ihren Gefühlen und Wahrnehmungen zu vertrauen und sich von den Zwängen der materialistischen Zweifels-Kultur zu befreien.

Ich denke, es ist an der Zeit, jenseits von religiösen Beschränkungen, die Gegenwärtigkeit der Engel wieder anzuerkennen und ihre Geschenke zu genießen. Ich selbst bin immer wieder erstaunt, was „ich“ sage, wenn ich als Medium anderen Menschen diene, indem ich ihnen die Botschaften der Engel übermittle. Doch nicht nur im Kontakt mit einem guten Medium wird die Präsenz der Engel spürbar. Auch wenn man sich einfach darauf einlässt, die Engel selbst um Rat und Hilfe zu bitten, verändert sich in den meisten Situationen sofort etwas. Sei es, dass sich die noch eben zorngeladene Atmosphäre wandelt, sei es, dass der Blick plötzlich auf den gesuchten Schlüssel fällt, sei es, dass die Person anruft, auf deren Nachricht man schon seit Tagen wartete… Wenn Sie die Berichte von Menschen hören, die sich nicht scheuen, Engel um Hilfe zu bitten – Sie werden erstaunliche und berührende Geschichten hören.

Besonders im Leben mit Kindern erweist sich die Qualität der Engel, die Atmos-
phäre mit Liebe zu tränken, als unerschöpfliche Quelle des Segens. Wie oft werden Eltern oder Lehrer ungeduldig und harsch zu ihren Kindern – einfach, weil die Anforderungen des heutigen Lebens oft Stress erzeugen und ein gelassenes, entspanntes Alltagsleben den meisten Menschen nicht vergönnt ist. Die Hektik der heutigen Zeit überträgt sich auf die Art, wie wir mit Kindern umgehen. Da ist es ein Segen, sich in letzter Sekunde an die Bereitschaft der Engel zu erinnern und im Herzen darum zu bitten, in den nächsten Sekunden nicht zu explodieren, zu schimpfen oder dem Kind Vorwürfe zu machen, sondern es zu schaffen, sachlich und liebevoll zu bleiben.

Aber auch im Wirtschafts- und Geschäftsleben ist es sinnvoll, sowohl die eigene Intuition einzubeziehen – es gibt ganze Managertrainings dafür! – als auch die Weisheit der Engel einzuladen. Immer wieder wird gerade in Zeiten der Wirt-
schaftskrise nach Werten und ethischem Verhalten im internationalen Wirtschaftsleben gerufen. Jeder kann bei sich selbst anfangen! In Einstimmung auf die Engel werden manche Entscheidungen überraschend ausfallen. Man wundert sich vielleicht, woher die Einsichten kommen, etwas gerade in dieser Weise zu tun und warum man ein Projekt so und nicht anders weiterführt – doch die Nachhaltigkeit und spürbare Menschlichkeit wird auch diejenigen überzeugen, die der Existenz der Engel eher skeptisch gegenüber stehen.

Um Engel ins eigene Leben einzuladen, braucht es weder teure Seminare, noch Sitzungen. Sie sind für alle da und reagieren einfach auf die Intention und Hinwendung, die ein Mensch ausstrahlt. Sie können nicht alles Leid verhindern, das Menschen kreieren und das ihnen widerfährt – wohl aber können sie durch Schicksalszeiten tröstend und stärkend hindurchgeleiten. Um sie einzuladen, braucht es nicht mehr und nicht weniger, als eine gute Portion Neugier und das offene Herz eines Kindes…

Solveig Cornelia Thorwart
– Akademie der Intuition –
www.gemeinsam-erwachen.de

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Viele Menschen können von Erfahrungen mit Engeln berichten. Manche erzählen von rettenden Begegnungen mit Engeln in Menschengestalt, andere machten tiefgreifende Erfahrungen mit Licht- oder Energieerscheinungen. Wer einmal eine solche Erfahrung gemacht hat, wird nie mehr an ihrer Existenz zweifeln.

In allen Weltreligionen spielen Engel eine Rolle – es gab sie immer und es wird sie immer geben. Sie erfüllen unter-schiedliche Aufgaben im Namen des Göttlichen. Dabei ist ihr Auftreten zuweilen spektakulär, meist aber sachte, kaum merklich, oftmals von uns unbemerkt. Sie unterstützen das Eintreten von „glücklichen Fügungen“, unerwarteten „Zufällen“, „rettenden Einfällen“ und „intuitiven Eingebungen“.

Wenn sie anwesend sind, ist ihre Energie deutlich spürbar: eine stille, friedliche Atmosphäre entsteht, manchmal scheint sogar der Raum heller zu werden. Draußen, in der Natur sind es diese „speziellen Momente“, wenn wir selber ganz still werden und nur noch dem Wind oder den Vögeln zuhören und sich dann, ganz unvermutet, ein Schmetterling zu uns setzt oder die alte Heckenrose am Gartenrand uns zuwinkt…

Ich erinnere mich an den kleinen Sohn einer Freundin, der, damals 2jährig ein echter Wirbelwind war, der unermüdlich Schränke ausräumte, herumtollte, stets neue Ideen in die Tat umsetzte und auf diese Weise seine Mutter und die gesamte Familie auf Trab hielt. Zur Entlastung aller nahm ich ihn mit in den Garten und erlebte Erstaunliches. Der kleine Welteroberer kletterte zu mir auf die Gartenbank und blieb dort lange Zeit fast unbeweglich mit gespitzten Ohren. Er war verzaubert vom Gesang der Vögel, lauschte fasziniert und wirkte völlig verklärt. Engelsbesuch.

Wir alle können jederzeit mit Engeln in Kontakt treten. Es ist nicht erforderlich, sich hierzu kostspielig beraten oder unterrichten zu lassen. Es bedarf lediglich eines zur Ruhe Kommens, still Werdens, Zeit Gebens. Es braucht auch etwas Übung, das Gedankenkarussell beiseite zu schieben und dem eigenen Herzen zuzuhören. Es lohnt sich, diese Geduld aufzubringen, denn Rat und Unter-stützung aus dieser Quelle sind von unbezahlbarer Qualität für uns selbst und zum Wohle aller.

Dennoch möchte ich eines nicht unerwähnt lassen: Engel helfen gerne, wenn wir sie um Unterstützung bitten, sofern unser Wunsch im Einklang mit dem göttlichen Willen und unserem Lebensplan steht. Entscheidungen treffen und handeln müssen wir aber selbst! Wir haben einen freien Willen und damit auch Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln.

In diesem Sinne Wünsche ich uns allen viele freudvolle Engelsbegegnungen!

Beate Sugg-Kastner | www.beatesugg-kastner.de

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In jedem Leben gibt es Veränderungen. Nicht immer läuft alles geradlinig und nach Wunsch. Vielleicht ein Umzug, eine berufliche Veränderung, Heirat, Geburt des ersten Kindes, ein Unfall oder der Verlust eines geliebten Menschen. Manche Veränderungen können wir gut annehmen. Andere wiederum fallen uns schwer. Wir können oder wollen sie aus den verschiedensten Gründen nicht akzeptieren. Wir sperren uns vor dem ungewissen. Ängste und Zukunftssorgen machen sich dann oft breit.

Viele Menschen glauben nicht (mehr) an Engel. Sie nennen außergewöhnliche Umstände Zufall oder Schicksal, weil sie es sich nicht erklären können. Aber vielleicht fragen Sie sich auch manchmal, kann es nicht doch sein, dass es Engel gibt? Diese himmlischen Geschöpfe, die ein wachsames Auge auf uns haben, die uns helfen, schwierige Situationen gut zu meistern? Wenn wir nur daran glauben, auf sie hören? Einfach etwas aufmerksamer und feinfühliger sind?

Lassen Sie Ihr bisheriges Leben doch einmal Revue passieren. Fragen Sie sich zum Beispiel:  Wo könnte mein Schutzengel geholfen haben? Was hat diese oder jene Veränderung bewirkt? Was stellte sich rückblickend betrachtet als gut für mich heraus? Stehen Sie wieder einmal vor einer schwierigen Entscheidung, „hören“ Sie genau hin, was Ihre innere Stimme, Ihr Schutzengel rät. Sie können sicher sein, dass er nur das Beste für Sie will. Aber denken Sie daran, auch Schutzengel sind nicht allmächtig. Die Entscheidung liegt letzten Endes immer bei Ihnen.

Haben Sie auf Ihre innere Stimme gehört und stellt sich die Entscheidung als gut und richtig heraus, dann könnten Sie doch in einem stillen Gebet Ihrem persönlichen Beschützer einmal Danke sagen. Oder entschuldigen, wenn Sie ins Fettnäpfchen getreten sind, mal wieder daneben gehauen haben, weil Sie nicht auf ihn gehört haben.

Und, viele Veränderungen stellen sich im Nachhinein betrachtet als gut heraus. Weil Sie neue Möglichkeiten und Erkenntnisse gebracht haben.  Uns vielleicht wieder einen Schritt weiter gebracht haben. Also, immer mal inne halten und Danke sagen, an die himmlischen Helfer.

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Engel des Lichts

  

durchflute jedes Lebewesen,

damit der Regenbogen

in jedem von uns leuchten kann,

gerade auch in dieser dunkler werdenden Jahreszeit.

 

Leuchte in jeden hintersten Winkel

und verwandele

die Schatten in Licht,

 

damit wir unsere sieben Sachen immer beieinander haben

und alle Energien voll Lebendigkeit in uns

wirbeln und tanzen können.

 

Das Leben ist so hell und bunt,

wenn wir Licht erkennen und Farbe bekennen …

strahlen und leuchten können.

Danke für dein Licht

und deine damit verbundene

wohltuende Wärme und Strahlkraft

in Liebe und Verbundenheit mit allen Wesen dieser Welt!

(c) Sabina Boddem | FarbenReich

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